Was bedeutet die E-Invoicing-Verpflichtung in Belgien für die Niederlande?

Ab dem 1. Januar 2026 müssen alle mehrwertsteuerlich registrierten Unternehmen in Belgien elektronische Rechnungen über Peppol versenden und empfangen. Das bedeutet, dass belgische Unternehmen keine Rechnungen mehr per E-Mail (z. B. im PDF-Format) oder auf Papier erhalten dürfen. Doch was könnte dies für niederländische Unternehmen bedeuten, die mit belgischen Kunden oder Lieferanten zusammenarbeiten?
EU-Einigung über ViDA: elektronische Rechnungsstellung für Unternehmen verpflichtend

Die Europäische Union hat mit dem Paket "Mehrwertsteuer im digitalen Zeitalter" (ViDA) einen wichtigen Schritt zur Modernisierung der Mehrwertsteuervorschriften getan. Am 5. November 2024 stimmten alle 27 Mitgliedstaaten diesem Vorschlag zu, der auf die digitalen Entwicklungen reagiert und die Unternehmen auf ein effizienteres System zur Einhaltung der Mehrwertsteuer vorbereitet.
Niederlande hinken bei der elektronischen Rechnungsstellung weit hinterher
In den Niederlanden hinkt die Einführung der elektronischen Rechnungsstellung hinterher, insbesondere im Vergleich zu anderen europäischen Ländern wie Belgien und Deutschland, wo die elektronische Rechnungsstellung über Peppol ab 2026 obligatorisch sein wird. In diesem Artikel erörtere ich, warum in den Niederlanden jetzt gehandelt werden muss.